Das Themenfeld der digitalen Stadt wird in den kommenden Jahre eine immer wichtigere Rolle spielen.

Das Themenfeld der digitalen Stadt wird in den kommenden Jahre eine immer wichtigere Rolle spielen.

Bild: © kwanchaift/Fotolia

Noch ist der Weg zum intelligenten Bürgerservice weit. Viele Städte und Gemeinden brauchen noch etwas Starthilfe, wenn es um die Digitalisierung ihrer Dienste geht. Dieser Aufgabe hat sich nun die Telekom angenommen. Mit ihrer Co-Creation-Toolbox will der Mobilfunkanbieter der Verwaltung Methoden für die Etablierung einer Smart-Citie-Strategie an die Hand geben.

„Wir wollen die Digitalisierung für unsere Smart City Partner so einfach und attraktiv wie möglich gestalten,“ sagt Markus Keller, Smart City Chef der Telekom. „Im Gespräch mit den Städtevertretern wurde vor allem klar, dass deutsche Kommunen ihre Smart City Kenntnisse und Netzwerke weiter aufbauen müssen. Unser Leitfaden stellt den Städten das Handwerkszeug zur Verfügung, um genau diese Herausforderungen zu meistern.“

Multiprofessionalität nutzen und Ideen zulassen

Zwar gibt es nicht die eine Lösung für die Digitalisierung einer Stadt und ihrer Behörden, aber zumindest lassen sich moderne Brainstorming- und Innovationsansätze einsetzen, um den Handlungsbedarf und Spielräume aufzuzeigen. So umfasst die Tool-Box der Telecom mehrere Blöcke, die mit Co-Creation und Design-Thinking smarte und vor allem passgenaue Lösungen hervorbringen sollen.

Beide Problem-Lösungs-Ansätze setzten auf das vielfältige Know-how aller Beteiligten an einem Prozess. So sollen im Rahmen von Co-Creation möglichst alle an einem Prozess Beteiligten an der Lösung mitarbeiten. Bürger können sich genauso wie Lieferanten und Angestellte der Stadtverwaltung  einbringen. Je mehr mit an Bord sind, um so leichter lassen sich von Anfang an mögliche Bedenken berück­sichtigen. Außerdem können durch die frühzeitige Zusammenarbeit auch Reibungsverlusteund Kosten minimiert werden.

Prototypen sind das Ziel

In Kombination mit Design-Thinking sollen Probleme als Herausforderungen gesehen werden und lösungsorientiert statt problemorientiert an die Sache herangegangen werden. Keine Idee und ist sie noch so ungewöhnlich, sollte von vornherein abgeblockt werden. So sollen am Ende des Prozesses erste Prototypen zum Einsatz kommen. Wem die Tool-Box der Telekom nicht ausreicht, um den Digitalisierungprozess zu starten, der kann sich vom Mobilfunkriesen beraten und begleiten lassen. (ls)

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