Bild: © Jürgen Fälchle/AdobeStock

Steuerbare Verbrauchseinrichtungen – das sind zum Beispiel elektrische Nachtspeicherheizungen, Wärmepumpen und Wasserwarmerhitzer. Gesteuert werden sie direkt mittels Rundsteuertechnologie, die sich die Verbraucher schon vor Jahrzehnten einbauen haben lassen, um von reduzierten Stromnetzentgelten zu profitieren.
 
Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Bayernwerk Netz wollen nun bis Mitte 2019 untersuchen, inwiefern auf die über 170 000 existierenden steuerbaren Verbrauchseinrichtungen im Gebiet der Bayernwerk Netz zurückgegriffen werden kann, um so das Stromnetz zu stabilisieren. Dazu haben Sie das Forschungsprojekt "HeatFlex" gestartet. Bisher bezogen Übertragungsnetzbetreiber vor allem zentrale Großkraftwerke für die Systemstabilität ein.
 
In Zukunft sollen es zunehmend kleinere und dezentrale Flexibilitäten in den Verteilnetzen werden. "Das innovative Projekt mit dem Bayernwerk gehört zu unserem umfangreichen Digitalisierungs-Programm", sagt Lex Hartmann, Geschäftsführer von Tennet.  Die Digitalisierung mache nicht nur die Stromversorgung von morgen sicherer, sondern helfe auch zusätzlichen Netzausbau zu reduzieren, so Hartmann. Erste Ergebnisse soll es noch in diesem Jahr geben. Das Projektende ist auf Mitte 2019 ausgerichtet. (sg)

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