Intelligent gesteuert, europäisch gefördert: Litium-Hochvoltspeicher von Tesvolt

Intelligent gesteuert, europäisch gefördert: Litium-Hochvoltspeicher von Tesvolt

Bild: © Tesvolt

Tesvolt, Hersteller von Stromspeichern für Gewerbe und Industrie, erhält 2,15 Mio. Euro an EU-Fördermitteln für die Markteinführung von Hochvoltspeichern. Brüssel traut den von Tesvolt produzierten Lithium-Hochvoltspeichern offenbar das Potenzial zu, den europäischen Stromspeichermarkt zu verändern. Deshalb unterstützt sie das Wittenberger Unternehmen im Rahmen ihres Förderprogramms für KMUs bei der Serienproduktion und globalen Markteinführung.

"Wir suchen die Innovationsführer von morgen. Den Hochvoltspeicher von Tesvolt schätzen wir als disruptives Produkt ein, weil er die Kosten für die Stromspeicherung mehr als halbieren könnte", berichtet Marco Rubinato, EU-Programmbeauftragter. Statt bisher rund 18 Cent pro gespeicherter Kilowattstunde Strom könnten die Kosten künftig bei sieben Cent liegen, sobald Tesvolt seinen Hochvoltspeicher in Serie produziert.

Wichtiger Standort für Zukunftstechnologien

"Die EU hat erkannt, dass Deutschland ein wichtiger Standort für Batterietechnologie ist. Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung und wollen damit die erste Serienproduktion Europas für Gewerbespeicher aufbauen", sagt Tesvolt-Gründer Daniel Hannemann. "Die EU hat vor allem auch unsere selbstentwickelte Batteriesteuerung überzeugt", erklärt sein Kollege Simon Schandert. Die Batteriesteuerung sorge dafür, dass die Batteriezellen immer optimal be- und entladen werden.

Neben dem Aufbau einer halbautomatisierten Serienfertigung am Standort Wittenberg werden die EU-Mittel auch in die globale Vermarktung des innovativen Stromspeichers fließen. Die Förderung ist auf zwei Jahre ausgelegt. Insgesamt haben 1.658 Unternehmen aus ganz Europa sich um die Fördergelder des Programms SME II beworben, Tesvolt war eine von nur 63 Firmen, die letztlich den Zuschlag erhielten. (sig)

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