Kunden können künftig über Waterloo per Hotline, Webservice, App oder Chatbot ihren Zählerstand angeben.

Kunden können künftig über Waterloo per Hotline, Webservice, App oder Chatbot ihren Zählerstand angeben.

Bild: © Screenshot von www.zaehlerstand.io/web

Die SIV AG und der Software-Anbieter Symvaro haben eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben: Künftig bündeln das Systemhaus aus Mecklenburg-Vorpommern und das österreichische Unternehmen ihre Kompetenzen, um gemeinsam die Digitalisierung der Wasserwirtschaft voranzutreiben. 

Zählerwechsel können für Wasserversorger nach wie vor aufwendig und fehleranfällig sein. Dieser Herausforderung hat sich das auf die Wasser- und Abfallwirtschaft spezialisierte Jungunternehmen Symvaro, das Anfang 2019 ebenfalls eine GmbH in Traunstein gegründet hat, gestellt: Mit ihrer Software Waterloo bieten die Klagenfurter eine Lösung, die hilft, das Ablesen und Wechseln von Wasserzählern digital zu managen. SIV stellt dazu ihre  "kVASy"-ERP Software Suite per Schnittstelle zur Verfügung. Das gemeinsame Softwareangebot bietet Wasserversorgern künftig die Möglichkeit, ihre Zählerwechsel fehlerfrei und erfolgreich zu realisieren.

Österreichs Start-up des Jahres 2017

Mit Waterloo wird in fünf einfachen Schritten der Standort, die Positionierung und die Abwicklung des Zählertausches dokumentiert, erklärt Gernot F. Fleiss von Symvaro. Die Lösung arbeitet mit Bilderkennung und unmittelbare Bestätigung via SMS oder E-Mail.

Bei der Zählerstandserfassung müssen die Bürger ihren Zählerstand nicht mehr per Ablesekarte einsenden, sie können diesen stattdessen entweder per Web-Service online, per Hotline, über den Chatbot "Splasy" oder mit Hilfe einer App an den Wasserversorger übermitteln.

"Gemeinsam bieten wir Versorgern eine intelligente und zukunftssichere Lösung, die es ihnen ermöglicht, ihre Zählerdaten einfach und digital zu verwalten. So verhelfen wir den Unternehmen zu schlanken, effizienten Prozessen und bieten gleichzeitig Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung", sagt  Rudolf Ball, CEO von Symvaro. Sein Unternehmen hat sich auf Software-as-a-Service-Lösungen mit Fokus auf die Bereiche Wasser und Abfall spezialisiert. Vor zwei Jahren ist Symvaro zu Österreichs Start-up des Jahres gekürt worden und erhielt zudem die Auszeichnung Best European Smart City Solution. (sg)
 
 

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