"Energieunternehmen können verschiedene Beziehungen zu Start-ups aufbauen, die unterschiedlich komplex sind", stieg Oliver Leis, Manager Green Economy Start-ups der Elektrizitätswerke Schönau (EWS), auf der E-World in dem Forum "EVU-Kooperationen zwischen Wunsch und Wirklichkeit" ein. Eine reine Zulieferbeziehung im Sinne: Du hast die Lösung, die ich suche und ich kaufe sie, ist der einfachste Umgang.
"Aber wirklich spannend ist und Spaß macht die Partnerschaft. Welche Geschäftsfelder können adressiert werden und welche Modelle können gemeinsam aufgebaut werden. Hierbei können Kompetenzen zusammen geführt werden", fuhr Leis fort. Es sei komplex, sehr kommunikationsintensiv, aber wirkungsvoll.
Vier Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit
Wichtig ist, die Fachabteilungen frühzeitig miteinzubeziehen: "Diese sind sehr umtriebig im Tagesgeschäft und müssen viele Brände löschen, aber eben die Fachabteilung muss für diese potenzielle Kooperation begeistert werden", ergänzte der Manager. Außerdem bräuchte es eine Person, die sich darauf konzentriert, Start-ups zu suchen, Zusammenarbeiten aufzubauen und zu koordinieren.
"Um die passenden Start-ups zu finden, muss man gezielt suchen. Es gibt hierfür Anbieter, wo man Suchparameter angeben kann, damit die passenden Start-ups für mein Projekt herausgefiltert werden", so Leis. Schließlich brauche es noch gemeinsame Visionen und Strategien, die man sich erarbeitet. (gun)
