Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1. In Lubmin bei Greifswald endet die Ostsee-Pipeline Nord Stream1, durch die seit 2011 russisches Erdgas nach Deutschland fließt.

Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1. In Lubmin bei Greifswald endet die Ostsee-Pipeline Nord Stream1, durch die seit 2011 russisches Erdgas nach Deutschland fließt.

Bild: © Stefan Sauer/dpa-Bildfunk

Der Gasnetzbetreiber Gascade hat Arbeiten im Zusammenhang mit dem Rügener LNG-Terminal vorläufig gestoppt. Grund ist ein laufendes Eilverfahren. Damit wollen Umweltschützer den Weiterbau verhindern. "Bis zu einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts sind die Arbeiten im Greifswalder Bodden ausgesetzt", erklärte das Unternehmen gegenüber der DPA.

Leitungsbau geht weiter

Davon betroffen ist demnach der Rohrgraben für die Anbindungs-Pipeline für das Terminal im Greifswalder Bodden, der wieder verfüllt werden soll. Das Gericht habe gebeten, bis zu einer Entscheidung mit den Bauarbeiten "erstmal zuzuwarten". Die Fertigstellung der Leitung ist laut Gascade dagegen nicht betroffen – ihr Bau werde fortgesetzt.

Fertigstellung noch im Winter

Den Eilantrag eingereicht hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Die gewonnene Zeit müsse nun genutzt werden, das Projekt grundsätzlich zu überdenken, heißt es seitens der DUH. Die Bundesregierung hofft, dass das LNG-Terminal noch in diesem Winter betriebsbereit sein wird.

Wegen des Jahrhundertsturms an der Ostsee im Oktober kam es bereits zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten an der Anbindungsleitung. Diese soll rund 50 Kilometer vom Gasleitungsknotenpunkt in Lubmin auf dem Festland durch die Ostsee bis zum geplanten Terminal in Mukran auf Rügen führen. (DPA/dz)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper