Eindrücke vom Bau der Erdgasfernleitung Monaco: Seitenbaumraupen senken den Rohrstrang in den Rohrgraben ab. Die wichtige Ost-West-Versorgungsleitung hat eine Länge von 87 Kilometern.

Eindrücke vom Bau der Erdgasfernleitung Monaco: Seitenbaumraupen senken den Rohrstrang in den Rohrgraben ab. Die wichtige Ost-West-Versorgungsleitung hat eine Länge von 87 Kilometern.

Bild: © Bayernets

Der Netzbetreiber Bayernets hat die Bauarbeiten an der Erdgasfernleitung Monaco von Burghausen nach Finsing erfolgreich abgeschlossen. Die Leitung wurde Mitte Dezember 2018 in Betrieb genommen.

Die erdverlegte Pipeline führt im Regierungsbezirk Oberbayern auf einer Gesamtlänge von circa 87 Kilometern durch die Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn und Erding. Sie weist eine Nennweite von DN 1200 auf. Bayernets hat mit den Baumaßnahmen insgesamt rund 200 Mio. Euro in die bayerische Gasinfrastruktur investiert.

"Von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit"

„Die Erdgasfernleitung Monaco ist als Bestandteil des Netzentwicklungsplans Gas von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit im süddeutschen Raum. Insgesamt leistet die Leitung einen wichtigen Beitrag zur Deckung des steigenden Transportkapazitätsbedarfs an Erdgas in Deutschland und Europa durch Verbindung nationaler und internationaler Transportleitungen nach Westen und Osten“, erklärt Matthias Jenn, Geschäftsführer von Bayernets.

Zu den besonderen Baumaßnahmen zählten die Nassverlegung im Bereich der Flüsse Sempt und Schwillach im Landkreis Erding auf einer Länge von circa 1200 Metern, die Untertunnelung des Inn- und Innwerkkanals bei Kraiburg am Inn im Landkreis Mühldorf am Inn auf einer Länge von circa 700 Metern, die Querung der Alz mit Alzkanal im Landkreis Altötting sowie die Leitungsverlegung im Bereich Mörnbachtal, ebenfalls auf einer Länge von circa 700 Metern, in den Landkreisen Altötting und Mühldorf am Inn. (al)

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