Der österreichische Mineralölkonzern OMV betreibt auch ein großes Netz an Tankstellen.

Der österreichische Mineralölkonzern OMV betreibt auch ein großes Netz an Tankstellen.

Bild: © OMV

Laut der 38. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) können Unternehmen, die Benzin und Diesel vermarkten, ihre Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) nicht nur über die Beimischung von Bioethanol und Biodiesel erfüllen, sondern nun auch über Strom und Erdgas. In diesen Markt will das Unternehmen BMP Greengas nun einsteigen.

Die THG-Quote soll dazu dienen, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Dafür sind Unternehmen, die mit Mineralöl handeln, verpflichtet, Einsparziele einzuhalten. Wer nicht selbst seine fossilen Energieträger mit Biokraftstoffen erweitert, kann diese Verpflichtung an Dritte abgeben. Infrage kommen seit Anfang dieses Jahres beispielsweise Betreiber von Erdgastankstellen.

Bmp Greengas bündelt Quoten

Während bis 2018 die Erfüllung der Quote nur durch die Vertankung von Biomethan möglich war, können nun auch Erdgastankstellen ihre Quote an einen Mineralölkonzern vermitteln. Eine komplette Abwicklung der Vermarktung bietet BMP Greengas an. 

Dabei spiele es keine Rolle, von welchem Unternehmen die Tankstelle ihr Gas bezieht, so die Münchner Firma. Die Quoten würden bei BMP Greengas gebündelt und an quotenpflichtige Marktteilnehmer vermittelt, erklärte Stefan Schneider, Vertriebsleiter beim Gasexperten. (ls)

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