In vielen Heizungskellern ginge es effizienter: Die Brancheninitiative Zukunft Erdgas wirbt für neueste Technologie – sicher auch im Eigeninteresse, vor allem aber im Interesse der Verbraucher und der Umwelt.

In vielen Heizungskellern ginge es effizienter: Die Brancheninitiative Zukunft Erdgas wirbt für neueste Technologie – sicher auch im Eigeninteresse, vor allem aber im Interesse der Verbraucher und der Umwelt.

Bild: © Günter Havlena/pixelio.de

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) will spätestens zur Vereinheitlichung des Gasmarktgebietes am 1. Oktober 2021 die Einspeisekapazitäten durch ein Überbuchungssystem erhöhen. Dazu sollen nun die Fernleitungsnetzbetreiber ein gemeinsames Konzept entwickeln und im Rahmen des von der BNetzA eingeleiteten "KAP+"-Verfahrens vorschlagen.

Bestandteil des Konzepts sollen ausdrücklich vor allem marktbasierte Maßnahmen sein, betont die Bundesbehörde. Die Erhöhung der vermarktbaren Kapazitäten liegt vor allem in der Prognose für die Höhe der Angebote in der anstehenden Auktion am 1. Juli dieses Jahres für die Zeiträume nach der Marktgebietszusammenführung begründet.

Langfristige Buchungen blockieren Einspeisekapazitäten

Die vorhandenen langfristigen Buchungen sowie Reservierungen für die kommenden Jahre führen dazu, dass feste Einspeisekapazitäten ab dem Gaswirtschaftsjahr 2021/2022 in der anstehenden Jahresauktion entweder nicht oder nur in sehr geringem Umfang angeboten werden können.

Dementsprechend sollen künftig über die technischen Kapazitäten hinaus zusätzliche Kapazitäten vermarktet werden. Das sogenannte Überbuchungssystem soll den Ansprüchen des Handels und der Importeure Rechnung tragen. (ls)

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