Der BDH gibt mit seinen jährlichen Zahlen einen Überblick über die Marktentwicklung verschiedener Heizsysteme.

Der BDH gibt mit seinen jährlichen Zahlen einen Überblick über die Marktentwicklung verschiedener Heizsysteme.

Bild: © BDH

Fast 80 Prozent der in Deutschland neu installierten Wärmeerzeuger basieren auf Gas. Dabei ist die Gas-Brennwerttechnik mit 69,2 Prozent mit Abstand die beliebteste Heiztechnik unter Bauherren und Modernisierern. Im Vergleich zum Vorjahr nahm ihr Absatz noch einmal um fünf Prozent zu, so die aktuellen Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).

Erst weit dahinter folgt mit einem Marktanteil von 11,5 Prozent die elektrische Wärmepumpe. Die Gas-Niedrigtemperaturtechnik schafft es immerhin noch auf 9,3 Prozent, während Ölheizsysteme mit sieben Prozent vor Biomasse mit drei Prozent auf dem vorletzten Platz landen.

Wenige Tausend srationäre Brennstoffzellen

So scheint es, als gäbe es noch kaum wirtschaftliche Lösungen für eine Wärmewende, denn auch für Brennstoffzellensysteme wurden seit 2016 „nur“ 9000 Förderbescheide eingereicht. Bis sich „grüne“ Wärme flächendeckend etabliert, spart aber auch Gas jede Menge CO2-Emissionen ein. Rund 50 Prozent könnten gegenüber einer Ölheizung reduziert werden.

Eines der größten Klimaschutzpotenziale im Wärmebereich sieht Zukunft Erdgas derzeit in Bestandsgebäuden – dort sind Heizungen im Schnitt 17 Jahre alt. Würden diese durch moderne Gasheiztechnik ausgetauscht, könnten jährlich circa 30 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. (ls)

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