Moderne Gasheizungen könnten in Zukunft mit grünen Gasen oder mit Wasserstoff betrieben werden.

Moderne Gasheizungen könnten in Zukunft mit grünen Gasen oder mit Wasserstoff betrieben werden.

Bild: © Lupo/Pixelio

Der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) zieht für das Jahr 2019 eine positive Bilanz. "Unter Berücksichtigung des Exportgeschäfts erzielten die im DVFG vertretenen Flüssiggas-Versorger gegenüber 2018 ein Plus von 0,9 Prozent", sagt der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr. Insgesamt verzeichnete der Bereich Brenngas 2019 nach Verbandsangaben ein Plus von 3,4 Prozent, während das Treibgas-Segment einen Rückgang von 7,3 Prozent hinnehmen musste.

Scharr hebt insbesondere das Wachstum im Wärmemarkt hervor: "Bei der Versorgung privater Haushalte stieg der Absatz 2019 im Vergleich zum Vorjahr trotz sehr milder Temperaturen um 2,7 Prozent. Unseren Mitgliedern gelingt es offensichtlich, jenseits des Erdgasnetzes mehr und mehr Verbraucher von Flüssiggas als emissionsarmer Alternative zu überzeugen", freut sich der Verbandschef.

Scharr zeigt sich zuversichtlich, dass sich der Trend im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen wird: "Die seit Januar 2020 abrufbaren neuen Fördermittel belohnen den Wechsel zu einer Flüssiggas-Hybrid-Heizung und dürften das Interesse der Verbraucher an Flüssiggas weiter steigern." (amo)

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