Biogasanlagen können flexibel gefahren werden und dienen somit als ausgleichender Energieträger im System zur fluktuierenden Wind- und Sonnenenergie.

Biogasanlagen können flexibel gefahren werden und dienen somit als ausgleichender Energieträger im System zur fluktuierenden Wind- und Sonnenenergie.

Bild: © Wilhelmine Wulff/pixelio.de

Das Fraunhofer IFF in Magdeburg arbeitet an einem neuen Verfahren zur mikrobiologischen Erzeugung von Wasserstoff. Der „grüne“ Wasserstoff soll in industriellem Maßstab in Biogasanlagen erzeugt werden. Unter anderem soll es bei dem Forschungsprojekt „HyPerFerment“ darum gehen, den Wirkungsgrad der Anlagen zu erhöhen und die dezentrale Versorgung mit regenerativ erzeugter Energie zu verbessern.

Die Wissenschaftler setzen bei der Produktion des Wasserstoffs auf die sogenannte Dunkelfermentation. Bakterien, die für ihren Stoffwechsel keinen molekularen Sauerstoff benötigen, und Pilzstämme stellen dabei ohne Zwischenschritte Wasserstoff aus organischen Stoffen her.

In vorhandene Anlagen integrieren

Ob sich dieses bislang noch wenig eingesetzte Verfahren zur Wasserstoffherstellung im großen Stil eignet, wollen die Fraunhofer-Forscher in dem auf zwei Jahre angelegten Projekt herausfinden. Ziel ist es unter anderem, diesen Prozess nach der Erprobung zukünftig in bereits vorhandene Biogasanlagen zu integrieren.

Das Projekt wird von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) gefördert. (amo)

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