Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Bild: © Adobe Stock/Thomas

Zur Produktion von grünem Wasserstoff auf hoher See planen die Insel Helgoland und ein Firmenkonsortium in der Nordsee bis 2035 Offshore-Windanlagen. Dazu beginnen jetzt Entwicklungsarbeiten zum Aufbau einer Transportkette von Helgoland über die Häfen zu den Wasserstoffverbrauchern auf dem Festland. Für dieses Forschungsprojekt hat das Forschungsministerium Fördermittel von bis zu 12,5 Millionen Euro zugesagt, wie der Förderverein Aquaventus am Donnerstag auf Helgoland mitteilte. Zu Aquaventus gehören mehr als zwei Dutzend Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen sowie die Gemeinde Helgoland.

«Wir freuen uns über die Anerkennung und den Anschub für den Start in das Wasserstoffzeitalter mit unseren Projektpartnern in den Hamburger und Helgoländer Häfen», sagte der Aquaventus-Vorsitzende, Helgolands Bürgermeister Jörg Singer der Mitteilung zufolge. Er sprach von einem «wichtigen Baustein, um auf dem Weg zur Klimaneutralität grüne Zukunftstechnologien in die Marktreife zu führen».

Von der Speicherung bis zum Transport

Für den Aufbau einer Wasserstoff-Transportkette «Aquaportus» werden unter anderem Technologien für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff in organischen Trägerflüssigkeiten erforscht und entwickelt. (dpa/amo)

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