Die KfW IPEX-Bank finanziert den Ausbau und Betrieb des Gasfernleitungsnetzes der deutschen Nowega GmbH. Hierfür stellt sie Fremdkapital in Höhe von rund 40 Mio. Euro zur Verfügung, weitere 40 Mio. Euro werden durch die DekaBank beigesteuert, wie die KfW IPEX mitteilt.
"Für den langfristigen Erfolg der Energiewende benötigen wir Alternativen zu fossilen Energieträgern - Wasserstoff wird dabei eine Schlüsselrolle einnehmen," lässt sich Markus Scheer, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank, zitieren. "Ein wichtiger Baustein dabei ist die nötige Infrastruktur, deren Schaffung wir mit unserer ersten Finanzierung in diesem Segment sehr gerne unterstützen."
In Effizienzsteigerung investieren
Die in Münster ansässige Nowega GmbH ist Fernleitungsnetzbetreiber eines rund 1500 Kilometer langen Gasnetzes in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Finanzierung der KfW IPEX-Bank ermöglicht laut der Mitteilung Investitionen zur Sicherung der Gasversorgung in Spitzenlastzeiten und zur Effizienzsteigerung im Netzbetrieb.
Unter dem Projekt "GET H2 Nukleus" und gemeinsam mit BP, Evonik, OGE und RWE Generation wird Nowega rund 120 Kilometer bestehender Gastransportleitungen für den Transport von grünem Wasserstoff umstellen bzw. eine Wasserstoff-Versorgungsleitung neu bauen; weitere Investitionen sind bereits in Planung.
KfW-IPEX auf Gasthemen spezialisiert
Gemäß der nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung obliegen Transport, Verteilung und Lagerung von Wasserstoff im Wesentlichen dem gut ausgebauten System von Gasnetzen und Gasspeichern, die hierfür umgerüstet und erweitert werden sollen. Die KfW IPEX-Bank ist nach eigenen Angaben seit geraumer Zeit einer der führenden Finanzierer deutscher und europäischer Gasnetze sowie deren Ausbau und Modernisierung. Sie verantwortet innerhalb der KfW Bankengruppe die Export- und Projektfinanzierung. (amo)



