Bild: @ LichtBlick SE

Wegen einer möglichen Gefährdung von Oberflächengewässern muss ein Erdgasunternehmen im Landkreis Aurich einen Altschaden auf einem Erdgasförderplatz sanieren. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie habe die Sanierung angeordnet, teilte die Behörde am Freitag in Hannover mit. Wegen des Altschadens seien bei Erdarbeiten im Februar flüssige Kohlenwasserstoffe in eine Baugrube am Erdgasförderplatz Großes Meer Z1 in der Gemeinde Südbrookmerland eingedrungen.

Oberflächengewässer in Gefahr

Das mit Erdgaskondensat verunreinigte Wasser sei abgepumpt, die Baugrube verfüllt und ein durch die Grube führender Graben mit Sandsäcken versperrt worden, damit sich die Schadstoffe nicht weiter ausbreiten. Ein externer Sachverständiger habe inzwischen festgestellt, dass die Oberflächengewässer gefährdet seien. Die Sanierungsarbeiten einschließlich vorbereitender Planungsarbeiten müssen spätestens am 28. Juli begonnen haben, hieß es vom Landesbergamt. (dpa/amo)

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