17 Mio. Euro hat die Hydrogenious LOHC aus Erlangen in einer Finanzierungsrunde eingesammelt. Neben einem bereits involvierten Investor, der AP Ventures aus England, sind nun auch drei weitere Industrieunternehmen mit an Board der Investorenrunde.
Da wäre beispielsweise die Royal Vopak aus Holland, die sich mit der Lagerung und Distribution von Mineralöl, Gas und Chemieprdoukten beschäftigt. Von der Partnerschaft erhofft sich Hydrogenious nicht nur Finanzstärke, sondern auch strategische Unterstützung: Der Investor soll die Entwicklung der LOHC-Technologie aktiv mitgestalten.
Asiatischer Markt im Fokus
"Die Kombination des globalen Terminal- und Informationsnetzwerks von Vopak mit der LOHC-Technologie ist ein Durchbruch in der Speicherung und Logistik von erneuerbaren Energien. Diese strategische Partnerschaft wird die Entwicklung des überregionalen und globalen Wasserstofftransports erleichtern und zum Durchbruch einer auf Wasserstoff basierenden Wirtschaft beitragen", sagt Marcel van de Kar, Director New Energies bei Vopak.
Auch Mitsubishi Corporation und Covestro wollen der Technologie weltweit Ansehen verschaffen. Während Mitshubishi vor allem den asiatischen Markt in den Fokus nimmt, geht es Covestro, als börsenorientierter Werkstoffhersteller mit Sitz in Leverkusen, um die Weiterentwicklung der Lösung.
Skalierbarkeit und Industrialisierung
Hydrogenious wiederum gab einen Ausblick, was mit den neuen Finanzmitteln geschehen soll: "Wir werden diese Mittel für die Skalierung und Industrialisierung unserer Technologie nutzen und in den nächsten Jahren zusätzliche Projekte in den Markt bringen", so Daniel Teichmann, CEO der Erlanger Firma.
LOHC ist eine Technologie, die dafür sorgt, dass das Wärmeträgeröl zur Bindung von Wasserstoff eingesetzt werden kann und so die drucklose Lagerung bei Umgebungstemperatur möglich wird. (ls)



