Offizielle Eröffnung der Bioabfall-Vergärungsanlage von MVV in Bernburg: Die Oberbürgermeisterin der Stadt Bernburg (Saale), Silvia Ristow, Hansjörg Roll, Vorstand der MVV Energie AG, Umweltminister Armin Willingmann und der Landrat des Salzlandkreises, Markus Bauer, öffneten in einem symbolischen Akt die Gasleitung, durch die das Biomethan in die Region fließt (v.l.).

Offizielle Eröffnung der Bioabfall-Vergärungsanlage von MVV in Bernburg: Die Oberbürgermeisterin der Stadt Bernburg (Saale), Silvia Ristow, Hansjörg Roll, Vorstand der MVV Energie AG, Umweltminister Armin Willingmann und der Landrat des Salzlandkreises, Markus Bauer, öffneten in einem symbolischen Akt die Gasleitung, durch die das Biomethan in die Region fließt (v.l.).

Bild: © MVV

Eine Anlage für die Vergärung von Bioabfällen ist in Bernburg (Salzlandkreis) in Betrieb gegangen. Dadurch sei es möglich, nachhaltige Energie zu gewinnen, teilte das Unternehmen MVV Biogas GmbH am Montag mit. In der Anlage werde aus allem, was in die Biotonne gehöre, zum Beispiel Laub, umweltfreundliches Biogas erzeugt. Rund 300 Haushalte könnten so mit Wärme, 2200 Haushalte mit Strom versorgt werden, sagte die Oberbürgermeisterin von Bernburg, Silvia Ristow (Linke). Die Stadt hat rund 33 000 Einwohner.

Umweltminister Armin Willingmann (SPD) zufolge nimmt Sachsen-Anhalt bei der Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien bundesweit eine führende Rolle ein. Biogas und Biomethan gelten als eine Alternative zu Erdgas. Nach Angaben des Unternehmens wurden 20 Millionen Euro in das Projekt in Bernburg investiert. Etwa 33.000 Tonnen Bioabfälle aus der Stadt und Umgebung sollen in der Anlage verarbeiten werden. Durch die bei der Vergärung entstehenden Biogase werden etwa 21.000 Megawattstunden Biomethan pro Jahr gewonnen. Biomethan ist eine erneuerbare Energie. (dpa/amo)

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