Brunsbüttel: Verflüssigtes
Erdgas (LNG) wird im Elbehafen in einen Kesselwagen verladen.

Brunsbüttel: Verflüssigtes Erdgas (LNG) wird im Elbehafen in einen Kesselwagen verladen.

Bild: © Bodo Marks/dpa

RWE und Tokyo Gas, einer der weltweit größten Käufer von LNG, vereinbaren eine umfassende Zusammenarbeit. In den Bereichen LNG-Beschaffung, -Handel und -Transport streben beide Unternehmen in einem Memorandum of Understanding eine verstärkte Kooperation an.

Zunächst soll der Transport des von Tokyo Gas bezogenen US-LNG optimiert werden. Gespräche über den Abschluss einer rechtsverbindlichen Vereinbarung sollen in Kürze abgeschlossen sein. Zudem soll der Wert der Portfolios beider Unternehmen gesteigert werden. Dafür sollen kurzfristige Handelsmöglichkeiten genutzt werden. RWE konzentriert sich somit beim Ausbau des LNG-Sektors auf die Zusammenarbeit mit dem atlantischen und pazifischen Raum.

Europa als Drehscheibe für LNG

Andree Stracke, Chief Commercial Officer von RWE Supply & Trading, erklärt: "Damit stärken wir unsere Beziehungen zu einem der wichtigsten asiatischen Akteure im LNG-Geschäft. In den nächsten Jahren, wenn neue Lieferanten, insbesondere aus den USA, auf den Markt kommen, wird Europa zweifellos eine größere Rolle als wichtige Drehscheibe für LNG spielen. Diese Chancen wollen wir nutzen."

Tokyo Gas wolle vor allem seine flexiblen LNG-Transaktionen ausbauen sowie Asien, Nordamerika und Europa verbinden. Takashi Higo, Executive Officer und Senior General Manager des Bereichs Gasbeschaffung, kommentiert: "Unsere Kooperation soll sowohl zu wettbewerbsfähigen Preisen als auch zu einer stabilen LNG-Versorgung beitragen und den Mehrwert für unsere Kunden maximieren." (hol)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper