Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Bild: © Adobe Stock/Thomas

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) planen den Bau einer 2- bis 3-Megawatt(MW)-Anlage in der Ulmer Wissenschaftsstadt. Diese Anlage mit dem Namen „H2-Factory“ soll zukünftig das ZSW mit lokal produziertem Wasserstoff versorgen, der für Brennstoffzellentests benötigt wird. Parallel dazu planen die SWU unter dem Namen „H2-Bridge“ den Bau einer 10 MW starken Elektrolyse-Anlage im Ulmer Norden, die Wasserstoff unter anderem für den Verkehrssektor erzeugen wird. Beide Anlagen sollen "netzdienlich" betrieben werden, um den Stromüberschuss im Netz effizient zu nutzen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Eder sieht in der Wasserstoffnutzung großes Potenzial: „Wasserstoff ist ein wichtiger und theoretisch unerschöpflicher Energieträger. Mit erneuerbarer Energie hergestellt ist er sogar 100 Prozent klimaneutral. Mit dem Bau und Betrieb von zwei Elektrolyse-Anlagen in Ulm unterstützen wir wichtige Forschungsarbeit. Wir möchten Erfahrungen sammeln und an konkreten Fallbeispielen testen, wie Wasserstoff sinnvoll und wirtschaftlich eingesetzt werden kann“, erläutert der Energiemanager in einer Pressemitteilung.

Das Projekt "H2-Wandel Modellregion Mittlere Alb – Donau – Ostwürttemberg" will Wasserstoff als Energieträger in der Region praktisch erfahrbar machen. Die gesamte Wertschöpfungskette von grünem Wasserstoff wird demonstriert: von der Erzeugung über die Speicherung bis hin zu verschiedenen Anwendungen. Das Projekt "H2-Wandel" wird von der EU und dem Land Baden-Württemberg gefördert. Ziel dieses Vorhabens ist die Aufdeckung der Potenziale von grünem Wasserstoff. Insbesondere wird die Relevanz dezentraler Wasserstoffproduktion für die lokale Wirtschaft beleuchtet. (amo)

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