Die fehlende Flexibilität dieser Kraftwerke bestimmt maßgeblich die Höhe des konventionellen Erzeugungssockels. In den zurückliegenden Jahren haben einige Betreiber bereits in die Flexibilisierung ihrer Anlagen investiert. Weitere Investitionen der Kraftwerksbetreiber können den konventionellen Erzeugungssockel weiter verringern.

Die fehlende Flexibilität dieser Kraftwerke bestimmt maßgeblich die Höhe des konventionellen Erzeugungssockels. In den zurückliegenden Jahren haben einige Betreiber bereits in die Flexibilisierung ihrer Anlagen investiert. Weitere Investitionen der Kraftwerksbetreiber können den konventionellen Erzeugungssockel weiter verringern.

Bild: © Achim Lückemeyer/pixelio.de

Nach vorläufigen Zahlen des BDEW stammten 2019 insgesamt 91 TWh Strom aus Gaskraftwerken – ein Plus von 7,5 TWh im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch konnten mindestens sechs Mio. Tonnen CO2 in der Stromerzeugung eingespart werden.

Diese Einsparung ist nicht zuletzt auf die deutliche Effizienzsteigerung der Neuanlagen und Stilllegung von „alten“ Gaskraftwerken zurückzuführen. Modernisierungsmaßnahmen seit dem Jahr 2000 hatten bis heute zur Verminderung von sieben Mio. Tonnen Emissionen geführt.

Deutlicher KWK-Zubau notwendig

Ohne die Modernisierungen und Neuanlagen hätten die Emissionen der Stromerzeugung aus Gaskraftwerken in 2019 nicht 33, sondern 40 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Auch künftig werden Gaskraftwerke in der Energiewende eine entscheidende Rolle zur Versorgungssicherheit beitragen. So geht der Monitoringbericht des Bundeswirtschaftsministeriums davon aus, dass bis 2030 insgesamt 17 GW an KWK-Anlagen auf Gasbasis zugebaut werden müssen, um den Kohle- und Atomausstieg zu kompensieren. (ls)

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