Die Stadtwerke Stuttgart liefern der Stadt Stuttgart erstmals auch einen Anteil an Biogas. (Symbolbild)

Die Stadtwerke Stuttgart liefern der Stadt Stuttgart erstmals auch einen Anteil an Biogas. (Symbolbild)

Bild: © Jürgen Fälchle/AdobeStock

Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) hat eine Web-Anwendung für Biogasanlagen entwickelt, mit der sich ein Substratwechsel besser planen lässt. Der Rechner ermittelt die zur Substitution eines Einsatzstoffes notwendigen Substratmengen und erstellt Fütterungspläne für die Umstellungsphase. Parameter für eine stabile Fermenter-Biologie und eine möglichst konstante Methanproduktivität werden dabei berücksichtigt. Gasspeicherkapazitäten, notwendige Behältervolumen und die flexible Fahrweise werden ebenfalls betrachtet.     

Vor allem bei der Umstellung abbaubare Rest- und Koppelsubstrate bzw. Biomassen aus Dauerkulturen können negative Effekte mit Hilfe des Anpassungsrechners besser abgeschätzt bzw. im Voraus gemindert werden, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Diese relativ kostengünstigen Alternativsubstrate ohne zusätzlichen Flächenbedarf weisen demnach häufig eine höhere Konzentration an Lignocellulose auf und seien daher im Biogasprozess schwerer abbaubar.

Hier geht es zum Tool

Die Planungshilfe steht kostenfrei zur Verfügung: https://www.ktbl.de/webanwendungen/substratanpassungsrechner-biogas

Das Vorhaben mit dem sperrigen Titel „LignoFlex – Technisch-betriebswirtschaftliche Evaluation und Validierung eines Prognosemodells zur Abbaukinetik von lignocellulosereichen Einsatzstoffen für die Flexibilisierung des Biogasprozesses in der Praxis“ wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe gefördert. (amo)

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