Die Stadtwerke Kiel geben ihre Erdgastankstelle ab, nicht auf. Ein neuer Besitzer sorgt weiterhin für Power im Tank.

Die Stadtwerke Kiel geben ihre Erdgastankstelle ab, nicht auf. Ein neuer Besitzer sorgt weiterhin für Power im Tank.

© Stadtwerke Kiel

Was vor über zwölf Jahren begann, findet nun ein Ende: Die Erdgastankstelle der Stadtwerke Kiel wurde an Horst Seide, Präsident des Fachverbandes Biogas übergeben. Damit zieht sich der schleswig-holsteinische Versorger aus dem Geschäft mit Erdgas als Kraftstoff zurück.

Die Kieler wollen sich vermehrt auf den Ausbau der E-Mobilität im Norden konzentrieren und die Elektrifizierung der eigenen Flotte schreitet zunehmend voran. Erst im Mai wurden 15 neue E-Autos an den Versorger geliefert, die mittlerweile als Betriebsfahrzeuge im Einsatz sind. 30 weitere Modelle sind bereits bestellt.

35 E-Autos und 15 Ladesäulen

Wer Gas geben will, muss auch tanken oder besser gesagt laden können und so machen sich die Stadtwerke an den Ausbau der regionalen Ladeinfrastruktur. In den kommenden zwei Jahren sollen die 17 bestehenden Ladestandorte um rund 50 weitere im öffentlichen Raum erweitert werden.

Für ihre Erdgas-Tankstelle haben sich die Stadtwerker einen erfahrenden Neubesitzer gesucht. Seide wird sicherstellen, dass der Standort in der Gutenbergstraße weiterbetrieben wird. Der Präsident des Fachverbandes Biogas betreibt seit Jahren eigene Biomethan-Anlagen in Dennenberg und versorgt darüber wiederum sechs eigene CNG-Tankstellen. (ls)

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