Eröffnung des Elektrolyse-Testfeldes (v.l.): Lukas Lüke (WEW), Maik Becker (TU Clausthal), Thomas Turek (TU Clausthal), Wiebke Lüke (WEW), Joachim Schachtner und Gregor Polcyn (WEW)

Eröffnung des Elektrolyse-Testfeldes (v.l.): Lukas Lüke (WEW), Maik Becker (TU Clausthal), Thomas Turek (TU Clausthal), Wiebke Lüke (WEW), Joachim Schachtner und Gregor Polcyn (WEW)

Bild: © Christian Ernst

Die TU Clausthal und ihr Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST) haben gemeinsam mit dem Start-up WEW eines der größten alkalischen Elektrolyse-Testfelder in Deutschland eröffnet.

Das Vorhaben ist Teil des Leitprojekts H2Giga das sich damit befasst, Grundlagen für eine automatisierte Serienfertigung von Wasserelektrolyseuren für Anlagen bis in den Gigawatt-Bereich zu schaffen. In diesem Leitprojekt sind neben der WEW GmbH und der TU Clausthal inklusive des EST vier weitere akademische Partner (Hochschule Rhein-Waal, OTH Regenburg, RWTH Aachen University und TU Dortmund) mit einem eigenen Verbundprojekt (StaR) Mitglied.

Herstellungskosten senken

Das übergeordnete Ziel des Verbundprojektes StaRist es, die Herstellungskosten für alkalische Elektrolyseure auf einen Wert deutlich unter den aktuellen Marktprognosen für 2030 zu reduzieren. Umgesetzt wird dies laut einer Pressemitteilung durch die Entwicklung eines produktionsoptimierten Stackdesigns – Stacks bilden das Herzstück jeder Wasserelektrolyseanlage, also für die Produktion von Wasserstoff.

Darauf abgestimmt werden zudem Produktionskonzepte im Gigawatt (GW)-Maßstab entwickelt und validiert. Um die im Rahmen des Projektes entwickelten Wasserelektrolyse-Stacks der Firma WEW unter realen Betriebsbedingungen zu charakterisieren, wurde innerhalb von einem Jahr ein Elektrolyse-Testfeld entworfen, aufgebaut und in Betrieb genommen. Das Testfeld zählt mit einer elektrischen Anschlussleistung von 150 Kilowatt (kW) zu einem der größten alkalischen Testfelder in Deutschland.

Förderung durch das BMBF

Im Rahmen des Verbundprojektes StaR wird das Teilprojekt der TU Clausthal mit einem Volumen von etwa fünf Millionen Euro durch das Bundesforschungsministerium gefördert.  (amo)

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