Die Bauarbeiten haben begonnen: das deutsche Ende der Erdgas-Pipeline Zeelink entsteht im Rheinland.

Die Bauarbeiten haben begonnen: das deutsche Ende der Erdgas-Pipeline Zeelink entsteht im Rheinland.

Bild: @ Zeelink

Alle erforderlichen Planfeststellungsbeschlüsse der Erdgas-Pipeline Zeelink liegen jetzt vor. Die Bezirksregierung Münster hat den Planfeststellungsbeschluss für ihren Zuständigkeitsbereich an das Betreiberkonsortium Zeelink GmbH & Co. KG zugestellt. Damit hat die Projektgesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen der Open Grid Europe GmbH und der Thyssengas GmbH, nun auch die letzte fehlende Genehmigung für die rund 216 Leitungskilometer erhalten.

Durch die nun erfolgte Planfeststellung können die Bauarbeiten für die Erdgasfernleitung im Münsterland beginnen. Das hier angesiedelte Baulos 5 der Pipeline reicht von der Station Dämmerwald bis zur Station Legden, dieser Abschnitt ist rund 49,4 km lang. Hier werden die Rohrlagerplätze für die Pipeline noch in diesem Jahr errichtet. Die wesentlichen Bauarbeiten zur Verlegung der Pipeline werden voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres vollendet.

Ende April starten die Bauarbeiten

An drei weiteren Abschnitten hat der Bau der Pipeline bereits Ende Januar dieses Jahres begonnen. Es geht dabei um den Großraum Köln-Düsseldorf: Los 1 führt von Lichtenbusch bis Eschweiler-Röhe und ist 18,6 km lang, Los 3 beginnt bei der Station Hochneukirch und endet bei der Station St. Hubert, das entspricht 43,9 km. Los 4 umfasst die Strecke von der Station St. Hubert bis zur Station Dämmerwald – es ist der mit rund 61,4 km längste Abschnitt. Mit dem Abtragen des Mutterbodens und der  Errichtung der Rohrlagerplätze wird überall dort in wenigen Tagen begonnen.

Für den Gesamtzeitraum der Errichtung der Pipeline sucht das Betreiberkonsortium das Gespräch mit Anrainern und Lokalpolitikern: "Zeelink bleibt ein verlässlicher Ansprechpartner für Kommunen, Träger öffentlicher Belange sowie Bürgerinnen und Bürger", so Gesamtprojektmanager Franz-Josef Kißing. "Wir setzen weiterhin auf den kontinuierlichen und konstruktiven Austausch mit allen Beteiligten. Die direkten Anwohner und Grundstückseigentümer werden frühzeitig angesprochen." (sig)

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