Mit einem SCR-Katalysator sind die BHKW der Stadtwerke Duisburg auf das Inkraftreten der "TA-Luft" 2017 bestens vorbereitet.

Mit einem SCR-Katalysator sind die BHKW der Stadtwerke Duisburg auf das Inkraftreten der "TA-Luft" 2017 bestens vorbereitet.

ETW

Wenn die Novelle der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft ("TA-Luft") von 2017 in Kraft tritt, sind die Stadtwerke Duisburg bestens vorbereitet: Bereits seit 2017 betreibt der Energieversorger zwei abgasreduzierte BHKW vom deutschen Energietechnikunternehmen ETW.  Für Anfang 2019 ist der Einsatz eines dritten Erdgas-BHKW mit Adblue-Technologie in Duisburg geplant. Alle drei Anlagen halten schon jetzt die neuen Grenzwerte der "TA-Luft" 2017 ein, teilte ETW mit.

Die Novellierung der "TA-Luft"-Verordnung sieht zwar eine Anhebung der Stickoxid-Grenzwerte direkt nach der Verbrennung von derzeit 500 mg/m3 auf rund 800 mg/m3 vor, jedoch muss dann eine Abgasreinigung erfolgen. Das Eindüsen einer Harnstofflösung (Adblue-Technologie) und der SCR-Katalysator sollen den Stickoxidanteil im Abgas reduzieren.

Nachrüstung für BHKW mit fossilen Brennstoffen

Die BHKW von ETW halten sowohl die aktuellen Grenzwerte der "TA-Luft"-Fassung von 2002 als auch die künftigen Richtlinien ein. Die Anlagen sind zurzeit noch eine Seltenheit im deutschen Energienetz. ETW ist sich aber sicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist bis die "TA-Luft" 2017 in Kraft tritt und Adblue damit zum Standard wird. „Dementsprechend raten wir bereits jetzt unseren Kunden, den SCR-Katalysator in Form des Gehäuses inklusive Eindüs-Strecke bei allen Anlagen einzuplanen“, empfiehlt Alexander Szabo, ETW-Vertriebsverantwortlicher. (ls)

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