Stahlträger werden vielfach gebraucht. Auch das Stahlwerk Thüringen produziert solche Träger.

Stahlträger werden vielfach gebraucht. Auch das Stahlwerk Thüringen produziert solche Träger.

Bild: © Torsten Bogdenand/pixelio.de

Abwärme aus dem Stahlwerk Thüringen in Unterwellenborn könnte künftig zum Heizen von Wohnungen im Kreis Saalfeld-Rudolstadt genutzt werden. Unternehmen und die landeseigene Thüringer Energie- und Greentech-Agentur haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, wie sie am Donnerstag mitteilten. Zunächst würden in eine Machbarkeitsstudie die technischen Möglichkeiten und die Kosten für eine Einspeisung der Abwärme in die Fernwärmenetze geklärt, hieß es. In dem Stahlwerk werden nach Unternehmensangaben jährlich 900.000 Tonnen Stahl produziert.

Dafür wird nicht nur viel Energie verbraucht. Es entsteht auch viel Abwärme. Das Stahlwerk suche seit einiger Zeit nach Lösungen, um diese Abwärme zu bezahlbaren Kosten weiter zu verwerten, sagte Frank Wagner, Produktionsleiter des Stahlwerkes. Ergebnisse der Studie sollen im Laufe des Jahres 2019 vorliegen.

Die Nutzung von Abwärme aus der Stahlproduktion, aber auch aus der Keramik-, Glas- und Papierindustrie ermöglicht laut der Agentur Energieeinsparungen im großen Stil. Im zwei Millionen Einwohner zählenden Thüringen könnten demnach rund 500.000 Haushalte damit versorgt werden. (dpa/al)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper