Nach Ansicht der Freiburger Stadtverwaltung könnte eine Verpackungssteuer dazu beitragen, den Abfall auf Straßen zu verringern.

Nach Ansicht der Freiburger Stadtverwaltung könnte eine Verpackungssteuer dazu beitragen, den Abfall auf Straßen zu verringern.

Bild: © Chris Maier/AdobeStock

Die Badenova hat sich ein klares Ziel gesetzt: Bis 2035 will der Regionalversorger aus dem Schwarzwald klimaneutral sein. Das gilt auch für die Wärmeversorgung und hierfür ist die Unternehmens-Tochter Wärmeplus mit einer neuen Energiezentrale einen entscheidenden Schritt voran gekommen.

Diese steht auf dem Gelände der Schwarzwaldmilch GmbH, einem regionalen Molkereibetrieb. Künftig soll sie die Abwärme, die bei der Erzeugung von Milchprodukten entsteht, für die Fernwärme nutzbar machen und so rein rechnerisch etwa 3500 Menschen im Freiburger Süden mit klimafreundlicher Wärme versorgen.

Technisch komplizierte Integration aufgrund von Niedrigtemperatur

Da es sich um Niedertemperatur-Abwärme mit etwa 30 Grad Celsius handelt, sei der Integrationsprozess in die Fernwärmeversorgung technisch relativ anspruchsvoll gewesen, so die Badenova. So muss das Temperaturniveau aus der Kälteproduktion und dem Betriebsabwasser der Schwarzwaldmilch für die Wärmeversorgung von vier Freiburger-Stadtteilen angehoben werden.

Dies soll über zusätzliche Wärmepumpen geschehen, die die Rückkühlwärme des Kälteprozesses und die dem Abwasser entzogene Wärme auf bis zu 85 Grad Celsius erhitzen und gleichzeitig die ökologische und sichere Prozessdampf- und Kälteversorgung der Schwarzwaldmilch sichern. Letztlich werden durch die Abwärme-Auskopplung jährlich etwa 3000 Tonnen CO2 eingespart. (lm)

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