Das Smart Metering soll für frischen Wind im Submetering-Wettbewerb sorgen.

Das Smart Metering soll für frischen Wind im Submetering-Wettbewerb sorgen.

Bild: © emmi/AdobeStock

Der Änderungsantrag sieht eine Evaluierung der Auswirkungen der Neuregelungen auf Mieter nach drei Jahren vor. Der Bundesrat hatte den Änderungsantrag gemeinsam mit seiner Zustimmung zur neuen HKVO am 5. November beschlossen. Somit war eine erneute Zustimmung des Bundeskabinetts erforderlich. Mit Veröffentlichung und Inkrafttreten der neuen HKVO ist damit noch in diesem Jahr zu rechnen. Ab Januar 2022 würde die monatliche unterjährige Verbrauchsinformation (UVI) dann wie geplant zur Pflicht.

Inkrafttreten voraussichtlich dieses Jahr noch


„Wir freuen uns, dass die geschäftsführende Bundesregierung dem Änderungsantrag zur neuen HKVO so zügig zugestimmt hat. Das stellt in Aussicht, dass die neue Verordnung noch in diesem Jahr in Kraft treten kann und der Weg für die monatliche UVI zum Jahresbeginn frei wird. Je schneller Wohnungsunternehmen, Verwalter und Privateigentümer funkauslesbare Technologie einsetzen und ihren Bewohnern die UVI anbieten, desto eher können die in der EED formulierten klimawirksamen Einsparziele erreicht werden“, erklärte dazu Kalo-Geschäftsführer Dirk Then. Für die UVI habe man bereits eine intelligente Portallösung und Apps entwickelt.

Vermieter und Verwalter sind durch Inkrafttreten der HKVO ab Januar 2022 verpflichtet, Bewohnern, die in einer mit funkauslesbaren Geräten ausgestatteten Wohnung leben, monatliche Verbrauchsinformationen für die Bereiche Wärme und Warmwasser zur Verfügung zu stellen. Die neue Heizkostenverordnung sieht außerdem vor, dass bei Neuinstallation oder Geräteaustausch nur noch fernauslesbare Erfassungstechnik eingebaut werden darf. Liegenschaften mit konventionellen Erfassungsgeräten müssen – unabhängig von der individuellen Gerätelaufzeit – bis Ende 2026 vollständig auf Fernauslesung umgerüstet sein. (sg)

Welche Chancen die Novelle für Stadtwerke bringt, lesen Sie in unserem Gastbeitrag "Neue Herausforderungen, aber auch Chancen für Stadtwerke".

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