Die EnBW will sich noch besser aufstellen, um ihren Kunden innovative energetische Quartierskonzepte anzubieten

Die EnBW will sich noch besser aufstellen, um ihren Kunden innovative energetische Quartierskonzepte anzubieten

Bild: © Franck Monnot/AdobeStock

Die EnBW hat einen Kooperationsvertrag mit dem Projektentwickler DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft abgeschlossen. In Zukunft werden beide Unternehmen im Sinne einer gegenseitigen Portfolio-Optimierung bei der Erstellung energetischer Quartierskonzepte für Kommunen und Städte zusammenarbeiten, so Achim Lotter, EnBW-Projektleiter Quartiersentwicklung und Vertrieb.

Die EnBW will damit ihre Position als Infrastrukturpartner für Städte, Kommunen und Projektentwickler stärken. "Wir bieten Lösungen für klimaangepasstes, nachhaltiges und soziales Leben, Wohnen und Arbeiten. Das erzielen wir durch eine intelligente Vernetzung von Energie-, Telekommunikations-, Mobilitäts- und Sicherheitsdienstleistungen. Gemeinsam mit der DSK streben wir die Umsetzung ebensolcher Zukunfts-Quartiere entlang der Wertschöpfungskette beider Partner an", so Lotter gegenüber der ZfK.

Erfahrungen verknüpfen

"Unsere beachtliche Erfahrung im Aufbau und dem Management komplexer Infrastrukturen verbinden wir mit unserer Innovationskraft im Bereich smarter Datenanalyse, Sensorik und E-Mobilität. Hinzu kommt eine zuverlässige Bereitstellung klimaneutraler Strom-, Wärme- und Kälteversorgung", so Lotter weiter.

Die DSK bringt laut Geschäftsführer Frank Burlein in die Kooperation vor allem die Erfahrung bei der städtebaulichen Flächen- und Projektentwicklung ein. "Dazu kommt unsere umfassende Expertise beim Einholen von Fördergeldern, die Städte und Gemeinden oft entscheidend entlasten können". Gerade beim Verknüpfen von zu modernisierendem Bestand und innovativem Neubau sieht Burlein große Potenziale für den kommunalen Klimaschutz.

Kooperation für fünf Jahre

Aktuell seien die Unternehmen dabei, erste Pilot-Projekte in die Planung zu überführen, so Lotter gegenüber der ZfK. Die Zusammenarbeit ist vorerst auf fünf Jahre ausgelegt. (pm)

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