In der Kita Am Gievenbach wird jetzt effizient mit H2 geheizt. Die neue Anlage wurde offiziell übergeben von (v.l.) Niels Dörries (Wärmeteam, SW Münster), Matthias Rincke (Geschäftsführer Heinze & Rincke), Dirk Wernicke (Technischer Geschäftsführer, SW Münster), Christoph Gerdemann (Amt für Immobilienmanagement), Lars Richter (Abteilungsleiter Netzbetrieb, SW Münster).

In der Kita Am Gievenbach wird jetzt effizient mit H2 geheizt. Die neue Anlage wurde offiziell übergeben von (v.l.) Niels Dörries (Wärmeteam, SW Münster), Matthias Rincke (Geschäftsführer Heinze & Rincke), Dirk Wernicke (Technischer Geschäftsführer, SW Münster), Christoph Gerdemann (Amt für Immobilienmanagement), Lars Richter (Abteilungsleiter Netzbetrieb, SW Münster).

© Stadtwerke Münster

Was für die Kinder der städtischen Tagesstädte „Am Gievenbach“ aussieht wie ein Kühlschrank, ist tatsächlich die Pilotanlage der Stadtwerke Münster. Mitte Juni wurde die Brennstoffzellen-Heizung in der Kindertageseinrichtung in Betrieb genommen. Sie soll in den nächsten Monaten Erkenntnisse über die Emissions-und Kostenersparnis der neuen Technologie liefern.

Die Heizung wandelt Erdgas in Wasserstoff um, der wiederum in der Brennstoffzelle mit Sauerstoff reagiert und dabei elektrische Energie erzeugt. Die dabei entstehende Abwärme wird zum Heizen und für die Warmwasserversorgung genutzt. So sollen rund 4200 kWh Strom und 5600 kWh thermische Energie pro Jahr erzeugt werden.

Herkömmlichen Heizkessel für Spitzenlastzeiten

Die Anlage kann mit einer Leistung von 0,75 kW den Grund-Strombedarf von vier Kindergartengruppen abdecken. Der darüber hinaus gehende Bedarf wird von den Stadtwerken gedeckt. Mit einem kW thermischer Leistung kann bei erhöhtem Heizbedarf auf ein integriertes Brennwertgerät umgestiegen werden. (ls)

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