Die Thermobatterie des Herstellers Energynest.

Die Thermobatterie des Herstellers Energynest.

Der norwegische Wärmespeicherhersteller Energynest hat einen modularen Wärmespeicher vorgestellt. Laut Unternehmen kann dieser eine Reduktion von jährlich bis zu 45 000 Tonnen CO2 sowie 14 Mio. Liter Heizöl  bewirken – und das bei einem Amortisationszeitraum von lediglich drei Jahren.

Ein Modul, bestehend aus einer speziellen Betonmischung, eigens zu diesem Zweck von Heidelberg Cement entwickelt, soll der Durchbruch für die Wärmespeicherung sein. Dieser Beton kann die Wärme besonders gut speichern, heißt es.

Erster Testlauf unter realen Bedingungen

Am Standort Europoort in Rotterdam produziert das Unternehmen den Wärmespeicher aus lokalen und recyclebaren Materialien. In einer Kooperation mit Enel soll der Speicher nun unter realen Bedingungen in Wärmekraftwerken getestet werden.

Besonders überzeugend könnte bei der Marktausrollung die Modularität wirken: Je nach Bedarf können die Wärmespeicher wie Bausteine gestapelt werden, um somit auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmt Energie speichern zu können. Diese Flexibilität sowie das Nachhaltigkeitsversprechen könne sich potenziell als effizienzsteigernd und zukunftsträchtig herausstellen, heißt es. (hol)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper