Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister (CDU)

Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister (CDU)

Bild: © Wolfgang Kumm/dpa

Ein bisschen dauert es noch, bis die 1300 auf den Weg gebrachten Projekte des Förderprogramms "Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen" einen positiven Effekt auf die Klimabilanz haben. Erst ab 2020, wenn ein Großteil der Vorhaben realisiert wurde, sollen die CO2-Emissionen laut Schätzungen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) jährlich um 1,4 Mio. Tonnen zurückgehen.

Aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ein voller Erfolg: Das anvisierte Einsparziel von einer Mio. Tonnen CO2-Emissionen jährlich würde in den kommenden Jahren deutlich übertroffen. Bis 2030 sollen bis zu 15 Mio. Tonnen weniger ausgestoßen werden. "Abwärme ist kein Abfall, ihre Nutzung kann sowohl dem Klimaschutz als auch der Wettbewerbsfähigkeit dienen", ergänzt Altmaier.

Förderung firmiert gebündelt unter neuem Namen

Das Förderprogramm hat sich sein Ministerium einiges kosten lassen: Rund 2,5 Mrd. Euro umfasst das Investitionsbudget. Seit Neujahr 2019 laufen alle Subventionen für Energieeffizienz unter dem Titel "Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit". Neben der Abwärmenutzung können Unternehmen Zuschüsse für weitere Effizienzmaßnahmen, einzeln oder als Paket, zur Prozessoptimierung beantragen. (ls)

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