Die MVV steht zum Kohleausstiegsgesetz, hält jedoch die Härtefallregelung für junge Steinkohlekraftwerke für entscheidend.

Die MVV steht zum Kohleausstiegsgesetz, hält jedoch die Härtefallregelung für junge Steinkohlekraftwerke für entscheidend.

Bild: © MVV Energie

Am Tag genau vor zehn Jahren nahmen der Energieversorger MVV und die Stadtwerke Speyer (SWS) die erste Fernwärmeleitung zwischen Mannheim und der Domstadt in Betrieb. Die knapp 21 Kilometer lange Leitung führt von Mannheim über Brühl und Ketsch bis nach Speyer. Das Vorhaben kostete etwa 18 Millionen Euro.

Inzwischen sei das regionale Fernwärmenetz "unverzichtbarer Baustein für die künftige Versorgung mit erneuerbaren und klimaneutralen Energien", lässt sich MVV-Technikvorstand Hansjörg Roll in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Energieversorger zitieren. Aktuell liege der Anteil der erneuerbaren Energien bei etwa 30 Prozent.

Liefermenge mehr als verdoppelt

Nach eigenen Angaben haben die Stadtwerke Speyer in den vergangenen zehn Jahren 6,8 Millionen Euro in den weiteren Ausbau investiert. 10,7 Kilometer Leitungen seien in dieser Zeit verbaut worden. „2010 sind wir mit einer Anschlussleistung von 26 Megawatt gestartet", teilt SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring mit. "2020 liegen wir bei 48 Megawatt." Die Liefermenge bei der Fernwärme habe sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. (ab)

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