Der Wasserbehälter Hardenberg 2 wurde 1957 erbaut und erhält jetzt eine neue Beschichtung.

Der Wasserbehälter Hardenberg 2 wurde 1957 erbaut und erhält jetzt eine neue Beschichtung.

Bild: © Stadtwerke Bielefeld

Was in Holland mit der Sanierung von Ein-Familienhäusern begann, soll in Deutschland vor allem die Sanierung von Mehrfamilienhäusern voranbringen. In Hameln werden nun zwölf Wohneinheiten nach dem Energiesprong-Prinzip saniert.

Dabei soll die drei Häuser des Wohnquartiers „Kuckkuck“ auf den sogenannten Net-Zero-Standard gebracht werden und somit nur genau so viel Energie verbrauchen, wie sie auch erzeugen. Der Clou beim Sanierungsprinzip, der ursprünglich in Holland gegründeten Initiative: Die Modernisierungsarbeiten dauern nur wenige Wochen und setzen auf einen hohen Grad an industrieller Vorfertigung.

Vorgefertigte Fassadenteile beschleunigen die Bauarbeiten

In Hameln wird beispielsweise die Fassade mit Fertigbauteile samt Fenstern und Haustüren neu gedämmt. Auch das Dach wird mit praktischen Dachelementen nach Passiv-Hausstandard erneuert. Die Energieversorgung basiert überwiegend auf Erneuerbaren. Während eine hauseigene PV-Dachanlage für CO2-neutralen Strom sorgen soll, übernehmen eine Wärmepumpe mit zwei Wärmespeichern die Warmwasserbereitstellung.

Insgesamt hat sich die „Energiesprong Deutschland“-Initiative, die von der dena und dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen ins Leben gerufen wurde, viel vorgenommen. In den kommenden Jahren sollen mehr als 10 000 Mehrfamilienhäuser dank serieller Sanierung auf Nullenergiestandard gebracht werden. (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper