Bald werden die ersten Rohre für die Fernwärmeleitung zur MVA im Nordwesten Hannovers verlegt. Dann soll Abwärme zur Fernwärme werden.

Bald werden die ersten Rohre für die Fernwärmeleitung zur MVA im Nordwesten Hannovers verlegt. Dann soll Abwärme zur Fernwärme werden.

Bild: © Enercity

Nachdem die Vorbereitungsarbeiten für die Baumaßnahme und die Sondierung der Baustellenbereiche durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst abgeschlossen wurden, beginnen die ersten Arbeiten an den Start- und Zielgruben für den Rohrvortrieb. Das Rammverfahren ermöglicht grabenloses Verlegen von Rohren auf Längen bis weit über 100 Meter unter Straßen oder Flüssen.

Die 110 Meter lange Rohrleitung soll zukünftig bis zu 130 Grad heißes Wasser transportieren und wird aus einem Stahlmediumrohr, einem Stahlmantelrohr und einer Isolierung bestehen. Das Mantelrohr wird in ein 110 cm starkes Betonrohr eingezogen, das unterhalb der Autobahn vorgetrieben wird.

Durchnässte Isolierung birgt Gefahr einer Durchrostung

Grund für die Modernisierung lieferten Kontrollberichte, die eine durch Wassereintritt durchnässte Isolierung der Fernwärme-Rohrleitung aus dem Jahr 1965 und damit eine Durchrostungsgefahr diagnostizierten.

Für die Maßnahme ist eine Bauzeit von fünf Monaten geplant. (pm)

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