Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Bild: © finecki/AdobeStock

Die Fernwärmepreise sind innerhalb von zwölf Monaten durchschnittlich um 17 Prozent gestiegen, dies ergab die Untersuchung des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer (VEA). Die Preisentwicklung sei dabei aber je nach Versorgungsunternehmen sehr unterschiedlich, hält der Verband in seiner Pressemitteilung fest.

Die größte Preiserhöhung ist bei der WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal mit 151,8 Prozent festzustellen. Deutliche Preiserhöhungen sind ebenfalls bei der RhönEnergie Fulda GmbH (95,6 Prozent) und den Stadtwerken München (81,9 Prozent) zu verzeichnen.

Aber es wurden auch Preise gesenkt

Am stärksten fiel die Preissenkung bei den Stadtwerken Hanau mit 9,5 Prozent aus. Folgende Versorgungsunternehmen haben die Preise innerhalb der letzten 12 Monate um mindestens fünf Prozent gesenkt: Stadtwerke Düsseldorf (6,9 Prozent), LSW Energie Wolfsburg (6,5 Prozent), Stadtwerke Frankfurt/Oder (6,3 Prozent).

Die teuersten und die billigsten Versorger

Die Mehrzahl der FVU bietet Grund- oder Leistungs-Preisregelungen an. Der durchschnittliche erzielbare Wärmepreis (€/MWh) errechnet sich aus einem Grund- bzw. Leistungspreis (€/kW) für die bereitgestellte oder die gemessene Wärmeleistung und aus einem meist mengenunabhängigen Arbeitspreis (€/MWh).

Die Preise der einzelnen Fernwärme-Versorgungsunternehmen untereinander weisen sehr starke Schwankungen auf. Bei einer Benutzungsdauer von 1.500 h/a (Jahresbezugsmenge von 900 MWh/a dividiert durch die Leistung von 600 kW) liegen die Preise zwischen 58,65 €/MWh bei den Stadtwerken Düsseldorf und 159,98 €/MWh bei der RhönEnergie Fulda. Bezogen auf den niedrigsten Preis beträgt damit der relative Preisunterschied mehr als 170 Prozent.

Durchschnittlicher Wärmepreis zwischen 85 und knapp 89 Euro pro MWh

Bei einer Benutzungsdauer von 2.000 h/a (1.200 MWh/a und 600 kW) reicht die Preisspanne von 51,62 €/MWh bei den Stadtwerken Düsseldorf bis 157,14 €/MWh bei der RhönEnergie Fulda. Der relative Unterschied beträgt hier, wiederum auf den niedrigsten Preis bezogen, 204 Prozent. Für die am Vergleich beteiligten 85 FVU mit 88 Netzen errechnet sich im Mittel für eine Benutzungsdauer von 1.500 h/a ein Wärmepreis von 88,41 €/MWh und für 2.000 h/a ein Wärmepreis von 82,69 €/MWh. Beide Abnahmefälle zusammen ergeben einen durchschnittlichen Wärmepreis von 85,55 €/MWh. (gun)

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