Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Bild: © finecki/AdobeStock

Speichertechnologien sind das Rückgrat der Energiewende, wenn es um Dunkelflauten und saisonale Verschiebungen von Enerige-Erzeugung und Verbrauch geht. Ein neues Forschungsprojekt widmet sich unter dem Namen „Interstores“ unterirdischen Wärmespeichern. Diese sollen günstiger und besser werden, um am Markt eine Chance zu haben.

Das internationale Forschungskonsortium aus Wirtschaft, Ingenieurswissenschaften, Geowissenschaften und Umwelttechnik wird von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) geleitet und will zeigen, wie große Wärmespeicher-Anlagen besonders effizient, kostengünstig und umweltverträglich gebaut werden können.

Zwei Anlagen in Deutschland und Finnland geplant 

Hierfür sollen zwei unterschiedliche Anlagentypen errichtet werden: Während in Ingolstadt eine Anlage in einem ehemaligen Beckensystem entstehen soll, wird im finnischen Helsinki ein Warmwasserspeicher im Festgestein gebaut. Letzterer soll etwa eine Mio. Kubikmeter Wasser fassen.

"Die Einbindung dieser zwei Demonstrationsanlagen ist eine einmalige Gelegenheit, die Technologie im vollen Maßstab zu untersuchen. Damit wollen wir kritische Wissenslücken schließen, um künftig zuverlässige Anlagen, eine robuste Funktionsweise und praxistaugliche Hinweise für konkrete Umsetzungen zu erreichen", so Peter Bayer, Projektleiter an der MLU abschließend. Das Projekt wird im Rahmen des europäischen Förderprogramms „Horizont Europe“ mit etwa elf Mio. Euro unterstützt. (lm)

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