Wärme

Georgsmarienhütte produziert Energie für die Fernwärme

In Georgsmarienhütte nutzen die Stadtwerke künftig mehr industrielle Abwärme des Stahlwerkes für die Fernwärmekunden. Der Abgleich der fluktuierenden Produktion mit der Einspeisung ins Netz stellt technisch eine große Herausforderung dar.
30.11.2018

Drückten gemeinsam den „Roten Knopf“ zum Start der Abwärmeübergabe (v.l.): Dietmar Hemsath (Geschäftsführer Finanzen der Georgsmarienhütte GmbH), Felix Osterheider (Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte GmbH), Michael Lübbersmann (Landrat des Landkreises Osnabrück), Ansgar Pohlmann (Bürgermeister der Stadt Georgsmarienhütte und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Georgsmarienhütte) sowie Jörg Dorroch (Geschäftsführer der Stadtwerke Georgsmarienhütte)

In Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) ist nun ein "Leuchtturm-Projekt" der Industrieabwärmenutzung in Betrieb gegangen: "Es wird in Zukunft noch mehr Wärme genutzt, die beim Schmelzen des Stahls entsteht“, sagt Felix Osterheider, Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte. Mit dem Abhitzekessel des Elektroofens nutze das Unternehmen bereits 50 Prozent der von ihr produzierten industriellen Abwärme, die in der Stahlproduktion entsteht. Ein Teil der Abwärme werde derzeit für das Heizen von Hallen und Verwaltungsgebäuden sowie die Warmwasseraufbereitung eingesetzt.

Abwärme für Wärmeversorgung von…

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