Bild: © Stadtwerke Gotha

Ein Kran hat den 14 Tonnen schweren neuen Motor vom Lastkraftwagen gehoben: Es ist der zweite von drei Motoren für das neue Fernwärme-Heizkraftwerk der Stadtwerke Gotha. Laut Pressemitteilung plant das kommunale Unternehmen, das neue Energie-Schwergewicht aus dem österreichischen Jenbach bis zum Ende des Jahres in die Fernwärmeversorgung einzubinden.

So können dann weitere Teile der Gothaer Innenstadt mit einer weiteren Motorleistung aus dem Kraftwerk "Breite Gasse" mit Fernwärme versorgt werden. Die neue Anlage greift auf die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zurück, mit der Strom und Wärme gleichzeitig produziert werden. Damit schreitet Gothas Konzept zum Fernwärmeausbau weiter voran.

2022 folgen dann der dritte Motor sowie ein neuer Kessel. Im Februar 2020 wurde der erste Motor ins Kraftwerk gebracht, im Oktober letzten Jahres startete dann der Motor den Dauerbetrieb. Dieser übernahm die Versorgung von neuen Fernwärmekunden in der Innenstadt, Mozartstraße und Stielerstraße.

17 Megwatt versorgen 800 Wohnungen und Geschäfte

Das Gebäude in der Breiten Gasse diente bisher zur Druckhaltung und wurde für den Kraftwerksbetrieb umgebaut. Das Projekt "HKW Breite Gasse" spielt bei der zukünftigen, flächendeckenden Versorgung Gothas mit umweltfreundlicher Energie eine sehr große Rolle. Die neue Anlage schafft zusätzliche Kapazitäten für die Versorgung der Kunden in Gotha. Ab 2022 versorgt das Kraftwerk dann mit einer zukünftigen Gesamtleistung von 17 Megawatt mehr als 800 Wohnungen und Geschäfte mit emissionsarmer Energie.

Perspektivisch soll das Fernwärmenetz in Gotha geschlossen und alle drei Heizkraftwerke, Gotha-West, Gotha-Siebleben und das Heizkraftwerk Breite Gasse, als Erzeugerstandorte eingebunden werden. (gun)

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