In Norddeutschland will man die Sektorenkopplung mit einer industriellen Wasserstoffproduktion vorantreiben. Das BMWi fördert das Großprojekt.

In Norddeutschland will man die Sektorenkopplung mit einer industriellen Wasserstoffproduktion vorantreiben. Das BMWi fördert das Großprojekt.

Bild: © malp/Adobe Stock

Die Stadtwerke Rostock (SWRAG) kommen bei der Dekarbonisierung ihres Fernwärmenetzes voran: Ein bestehender druckloser Warmwasserspeicher wurde nun um eine Power-to-Heat-Anlage ergänzt, um das Heizkraftwerk vor Ort flexibler regulieren zu können.

Die Anlage soll künftigen Überschussstrom aus Wind- und Solar-Anlagen in Wärme umwandeln, die dann im benachbarten Speicher bei einer Temperatur von 98 Grad Celsius vorgehalten wird.

Regulatoriche Hemmnisse endlich beseitigen 

Zur Einweihung der PtH-Anlage war auch Wirtschafts- und Energieminister Reinhard Meyer vor Ort und betonte die Bedeutung solcher Projekte für das Vorankommen der Energiewende, gleichzeitig mahnte er aber auch: „Leider stehen dem oftmals Hemmnisse auf regulatorischer Seite - das heißt bei Steuern, Abgaben und Umlagen - entgegen. Mecklenburg-Vorpommern wird sich weiter dafür einsetzen, dass erforderliche Reformen vorangetrieben werden.“

Die Power-to-Heat-Anlage hat eine elektrische Leistung von 20 MW und wird von der Netzgesellschaft der Stadtwerke Rostock betrieben und gewartet. (lm)

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