Energie- und Zukunftsspeicher: Als gemeinsames Symbol der Energie-Initiative wird er künftig entsprechend seiner Funktionsweise abends leuchten.

Energie- und Zukunftsspeicher: Als gemeinsames Symbol der Energie-Initiative wird er künftig entsprechend seiner Funktionsweise abends leuchten.

Bild: © Agentur Kappa

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist der Schlüssel für die Energiewende in Halle (Saale): Am Donnerstag fand die Modernisierung der Energieparks Dieselstraße und Trotha ihren Abschluss. Zudem wurde gemeinsam mit der Energie-Initiative Halle, den 26 Partnern und größten Energieabnehmern der Saalestadt, die Beleuchtung des Energie- und Zukunftsspeichers in Betrieb genommen, teilen die Stadtwerke Halle mit. Als gemeinsames Symbol der Energie-Initiative wird er künftig entsprechend seiner Funktionsweise abends leuchten: rot, wenn er beladen ist und in Form von heißem Wasser Energie speichert, und grün, wenn er entladen wird und die Wärme in die halleschen Wohnungen fließt.

Mehr zur Energiewende der EVH lesen Sie in der ZfK-Oktoberausgabe auf Seite 14.

Seit 2015 haben sich Energieversorgung Halle (EVH) und Stadtwerke Halle auf die Energiewende vorbereitet und entschieden, die Energieparks Dieselstraße und Trotha zu modernisieren. Dazu investierten sie massiv in die Modernisierung ihrer Energieerzeugungsinfrastruktur, in neue Technologien und effektive Anlagen, um weniger abhängig vom Markt zu sein. Sie investierten 150 Mio. Euro in beide Energieparks (inklusive KWK-Förderung vom Bund) und 120 Mio. Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien.

"Produktion in eigener Hand"

Olaf Schneider wird nicht müde, das Bündnis der Energie-Initiative Halle und den gemeinsamen Gedanken als Basis für den Erfolg zu loben: "Durch die Energie-Initiative Halle (Saale) haben wir Planungssicherheit erhalten und können uns frühzeitig gegen Preisexplosion absichern. Zudem hätten wir ohne Planungssicherheit keine Finanzierung bekommen, ohne Finanzierung keinen Investitionsbeschluss." Jetzt sei die Modernisierung der Energieparks abgeschlossen und "wir sind die ersten, denen es gelungen ist, KWK-Anlagen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen". "Wir können, müssen aber keinen Strom produzieren, sind flexibel mit dem großen Wärmespeicher und unseren eigenen KWK-Anlagen", freut sich Schneider. Die Hallenser hätten die Produktion in ihrer eigenen Hand. Hinzu kommt die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien. (gun)

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