Viele Grundversorger haben ihre Gastarife zum Jahreswechsel bereits erhöht. Auch beim Heizöl ist im weiteren Jahresverlauf mit einem Anstieg zu rechnen, so Energiedienstleister Ista.

Viele Grundversorger haben ihre Gastarife zum Jahreswechsel bereits erhöht. Auch beim Heizöl ist im weiteren Jahresverlauf mit einem Anstieg zu rechnen, so Energiedienstleister Ista.

Bild: © Thomas Scholz/Pixelio

Der Immobiliendienstleister Minol hat ausgerechnet, wie stark sich der CO2-Preis in den nächsten Jahren auf die Heizkosten auswirken wird."In den nächsten Jahren erhöhen sich die Heizkosten für Millionen Haushalte", erläutert Minol-Mitarbeiter Frank Peters. "Besonders hoch sind die Kosten bei Ölheizungen und bei älteren, noch nicht gedämmten Gebäuden aus den Jahren vor 1980."

Als Beispiel nennt er die durchschnittliche Mietwohnung in Deutschland, die 71 Quadratmeter groß ist. Wurde die Wohnung vor 1980 errichtet und wird sie mit Öl beheizt, steigen die jährlichen Heizkosten um 118 Euro (2021) und später 260 Euro (2025).

Weniger belastet dank moderner Heizung

Deutlich geringer belastet werden Mieter einer neuen, nach 2000 errichteten Wohnung mit einer modernen Erdgasheizung. Hier fallen laut Minol-Berechnungen Mehrkosten von 27 Euro (2021) bzw. 60 Euro (2025) an.  

Die Angaben basieren nach Minol-Angaben auf Verbrauchsinformationen von über 1,4 Millionen Wohneinheiten. (amo)

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