Symbolischer Startschuss für die neue Energiezentrale im Abfallkraftwerk RZR in Herten (von links): Stephan Kaiser (Geschäftsführer AGR), Roland Mitschke (Aufsichtsratsvorsitzender AGR), Frank Dudda (Oberbürgermeister Herne), Sonja Beekmann (Duale Studentin AGR), Thorsten Rattmann (Geschäftsführer Hertener Stadtwerke), Joachim Ronge (Vorsitzender der Geschäftsführung AGR) und Oliver Wittke (Staatssekretär Bundeswirtschaftsministerium)

Symbolischer Startschuss für die neue Energiezentrale im Abfallkraftwerk RZR in Herten (von links): Stephan Kaiser (Geschäftsführer AGR), Roland Mitschke (Aufsichtsratsvorsitzender AGR), Frank Dudda (Oberbürgermeister Herne), Sonja Beekmann (Duale Studentin AGR), Thorsten Rattmann (Geschäftsführer Hertener Stadtwerke), Joachim Ronge (Vorsitzender der Geschäftsführung AGR) und Oliver Wittke (Staatssekretär Bundeswirtschaftsministerium)

Bild: © AGR

Die Verträge für die künftige Fernwärmelieferung wurden im Dezember 2016 unterzeichnet. Beteiligt an dem Großprojekt sind die AGR Abfallentsorgungs Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR), die Hertener Stadtwerke, die Steag Fernwärme und Uniper Wärme. Am vergangenen Donnerstag wurde das Herzstück des Großprojekts, die neue Energiezentrale III im Abfallkraftwerk RZR in Herten, symbolisch in Betrieb genommen. Ab Januar wird von dort aus Fernwärme für umgerechnet 25.000 Haushalte in die Fernwärmeschiene Ruhr der Steag fließen.

Investition von über 20 Mio. Euro

"Die Fernwärme-Auskopplung in dieser Dimension ist ökologisch, sinnvoll, nachhaltig und wirtschaftlich", betonte Joachim Ronge, der Vorsitzende der AGR-Geschäftsführung. Die AGR kombiniere Entsorgungssicherheit mit einem Stück Versorgungssicherheit. Die Bauzeit für die Energiezentrale betrug inklusive Vorlauf rund zwei Jahre, insgesamt wurden über 20 Mio. Euro investiert. Das AGR-Abfallkraftwerk wird in den kühleren Monaten ausschließlich wärmegeführt gefahren, in den Sommermonaten liefert die Anlage schwerpunktmäßig weiter Strom an die Hertener Stadtwerke.

Pro Jahr sollen in der Anlage rund 600 GWh an Wärme erzeugt werden. So können dann in den Netzen der Steag Fernwärme GmbH und der Uniper Wärme GmbH rechnerisch mehr als 25.000 Wohnungen mit Wärme versorgt werden. Diese umfangreiche Auskopplung wird durch den Weiterverkauf der Fernwärme aus dem RZR  durch Steag Fernwärme an Uniper überhaupt erst ermöglicht. Das Projekt der Wärmeauskopplung aus dem Abfallkraftwerk gilt als weiterer Baustein im Zuge der zukunftsfähigen Ausrichtung der Fernwärmeversorgung in der Ruhrregion. (hoe)

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