Bild: © Bastian Scheefe/Pixelio

Jedes zweite in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr neu genehmigte Wohnhaus soll ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt werden. Bei knapp 9300 der etwa 18.300 genehmigten Häuser sollen Biomasse, Biogas, Holz, Solaranlagen oder Wärmepumpen als primäre Energiequelle zum Einsatz kommen, teilte das Statistische Landesamt mit. Zum Vergleich: 2016 hatte der Ökoanteil an den genehmigten Neubauten knapp 40 Prozent betragen.

Landesweit am höchsten war der Anteil der Bauvorhaben mit umweltschonenden Heizenergien im vergangenen Jahr im Kreis Olpe und in Bottrop. Dort setzten Bauherren bei jeweils mehr als 80 Prozent der Neubauten auf erneuerbare Energien. Bauherren in Solingen und im Kreis Mettmann planten dagegen mehrheitlich mit konventionellen Heizenergien. Hier waren nur bei rund jedem fünften (Solingen) beziehungsweise vierten Bauvorhaben (Kreis Mettmann) erneuerbare Energien die primäre Heizquelle. (dpa/amo)

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