Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme braucht es klare kommunale Strategien.

Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme braucht es klare kommunale Strategien.

Bild: © Marijan Murat/dpa

Das Biomasseheizkraftwerk der Stadtwerke Kelheim ist bereits seit 2001 in Betrieb und liefert zuverlässig Wärme aus Holzhackschnitzeln für etwa 73 Gebäude in der Stadt. Nun ergänzt ein Pufferspeicher die 3,8 MW starke Anlage und soll für mehr Flexibilität in der Betriebsführung sorgen.

Der Speicher soll die tageszeitlichen Lastspitzen glätten, vor allem in den Morgenstunden. Dadurch soll der fossile Anteil in der Fernwärme weiter gesenkt werden, während der Biomasse-Anteil hochgefahren wird. Mit einem wärmetechnisch nutzbaren Volumen von 200.000 Litern Heizwasser ergebe sich durch den Speicher eine Einsparung von etwa 62 Tonnen CO2 pro Jahr, rechnen die Stadtwerke. (lm)

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