Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Bild: © finecki/AdobeStock

Die Stadtwerke Kiel färben ihr Fernwärmewasser dauerhaft ein, um die Qualität ihres Versorgungsnetzes zu sichern. Ziel ist es, bisher unentdeckte Leckagen in dem 373 Kilometer langen Rohrnetz aufzuspüren, teilt das kommunale Unternehmen. Hierfür mischt der Energieversorger dem Heizwasser einen fluoreszierenden Farbstoff bei, der das Fernwärmewasser grün einfärbt. An der Oberfläche austretendes Heizwasser ist aufgrund der Signalfarbe erkennbar.

"Aufgrund der beginnenden Heizperiode fließt unser Fernwärmewasser mit höherem Druck durch die unterirdischen Rohrleitungen. So kann auch durch kleinste Risse das Heizwasser austreten und so zu grünen Einfärbungen, beispielsweise in Bächen und Teichen führen", erklärt Sönke Schuster, Pressesprecher der Stadtwerke Kiel AG.

Farbstoff wird dauerhaft beigefügt

Die Stadtwerke Kiel fügen den Farbstoff dauerhaft bei. Denn durch die grüne Signalwirkung kann austretendes Heizwasser schneller entdeckt und einem Leck zugeordnet werden. Tritt das eingefärbte Fernwärmewasser an der Oberfläche aus, beispielsweise aufgrund eines Rohrbruchs, ist die grüne Färbung für mehrere Stunden sichtbar.
 
"Der Farbstoff ist gesundheitlich und wasserbiologisch unbedenklich. Kielerinnen und Kieler, die die Signalfarbe entdecken, können unseren Kollegen in der Fernwärmeleitwarte telefonisch einen kurzen Hinweis geben", so Schuster und verweist darauf, dass die Leitwarte rund um die Uhr besetzt ist. Darüber hinaus ist der Energieversorger über Twitter, Facebook und Instagram in diesen Fällen erreichbar. Mit dem dauerhaften Einfärben reduzieren die Stadtwerke Kiel einerseits ihre Wasserverluste und müssen das ausgetretene Heizwasser nicht neu in den Kreislauf einbringen. Dies ist nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Andererseits sorgt das frühzeitige Aufspüren undichter Versorgungsleitungen für eine sichere Versorgung. (gun)

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