Im thüringischen Nordhausen soll das Fernwärmenetz erweitert werden.

Im thüringischen Nordhausen soll das Fernwärmenetz erweitert werden.

Bild: © Finecki/Adobe Stock

Die Netzgesellschaft Düsseldorf baut derzeit eine knapp 1300 Meter lange Verbindung, die Schloss-Gymnasium, Realschule, Städtische Gemeinschaftsgrundschule und die Städtische Hauptschule künftig mit Fernwärme versorgen wird, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein. Mit dem Anschluss ihrer Gebäude an das klimafreundliche Düsseldorfer Fernwärmenetz will sie einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung und zur Erreichung ihrer Klimaziele leisten.

Erhebliche Einsparungen

Berechnungen zufolge können so rund 15.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden werden. Das entspricht den Emissionen von mehr als 4500 Mittelklasse-PKW mit Benzin-Motor bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr.

Die Baumaßnahme wird laut der Mitteilung teilweise aus Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union (EFRE) finanziert. Die Fernwärme in Garath wird zu über 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen (Holzhackschnitzel bzw. Pellets), der Rest stammt aus dem kohlenstoffarmen Energieträger Erdgas. (amo)

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