Die Solarthermie wartet in Deutschland immer noch auf den Durchbruch. Wobei die Technologie sehr viel Potenzial hat. Die Solarthermie kann auch sehr gut in Wärmenetze eingebunden werden.

Die Solarthermie wartet in Deutschland immer noch auf den Durchbruch. Wobei die Technologie sehr viel Potenzial hat. Die Solarthermie kann auch sehr gut in Wärmenetze eingebunden werden.

Bild: © Florian Methe/pixelio.de

Im Neubaubereich kommt die Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung langsam an, wie die neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes nahelegen. So nutzten 2019 bereits fast zehn Prozent der neu fertiggestellten Wohngebäude die Solarthermie als primäre Energiequelle zur Erwärmung des Wassers.

Damit liegt die Sonnenwärme nach Gas und Umweltthermie auf Platz drei der Wärmequellen zur Wasseraufbereitung. Kommen mehrere Energiequellen im Gebäude zum Einsatz, spricht man sekundärer Energie. Hier hält die Solarthermie sogar einen Anteil von 24,7 Prozent.

Bei Kombinationssystemen schwächelt die Sonnenwärme

Damit war sie vergangenes Jahr die wichtigste Energieart im sekundären Versorgungssystem bei neuen Wohngebäuden. Im Vergleich zum Vorjahr war der Anteil jedoch um ein Prozent rückläufig.

Im Langzeitvergleich hat der Einsatz der Solarthermie bei der sekundären Versorgung sogar deutlich abgenommen. 2015 lag der Anteil noch bei nahezu 30 Prozent. 

Als Heizquelle kommt die Solarthermie für Häuslebauer derzeit noch kaum in Frage: Lediglich 0,6 Prozent der 2019 fertiggestellten Häuser nutzen Sonnenwäme primär zur Wärmeversorgung ihrer Räume. (ls)

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