Die neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage an der US Air-Base Ramstein kann rund 80 Prozent des Wärmebedarfs des Flugplatzes abdecken.

Die neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage an der US Air-Base Ramstein kann rund 80 Prozent des Wärmebedarfs des Flugplatzes abdecken.

Bild: © Pfalzwerke

Knapp 18 Mio. Euro haben die Pfalzwerke in eine neue, hochmoderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in unmittelbarer Nähe zur US Air Base im rheinland-pfälzischen Ramstein investiert. Das Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 12,9 MWel und von bis zu 13,2 MWth wurde am vergangenen Freitag offiziell in Betrieb genommen. Es kann rund 80 Prozent des benötigten Wärmebedarfs der Air Base Ramstein abdecken. Außerdem besteht die Möglichkeit, künftig das neue US-Hospital und weitere Einrichtungen an die Fernwärme anzuschließen.

Laut Pressemitteilung handelt es sich um die "größte und modernste KWK-Anlage in der Region". Gebaut und betrieben wird sie im Aufrtag der FFR, einer gemeinsamen Tochtergesellschaft der Pfalzwerke und der Stadtwerke Ramstein-Miesenbach. Die Bauphase betrug zwei Jahre, der Wirkungsgrad liegt bei nahezu 45 Prozent. Die Air Base Ramstein wird seit 20 Jahren erfolgreich durch die FFR mit Fernwärme versorgt. Der Versorgungsauftrag wurde vor drei Jahren um weitere zehn Jahre verlängert.

CO2-Einsparungen von 20.000 Tonnen pro Jahr

"Ein solches über die Region hinaus einmaliges Projekt unterstreicht unseren Anspruch, für unsere industriellen und kommunalen Kunden ein hochprofessioneller Umsetzungspartner für Energiedienstleistungen zu sein", erklärte René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, bei der Inbetriebnahme. Technisch und wirtschaftlich möglich wurde die Investition aufgrund des KWK-Gesetzes 2016 und des KWKG-Änderungsgesetzes", so FFR-Geschäftsführer Georg Leydecker. Durch den Neubau weren pro Jahr 20.000 Tonnen CO2 eingespart. (hoe)

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