Fernwärmekunden in Röthenbach und Gebersdorf können seit dem heutigen Montag wieder in vollem Umfang Heizung und Warmwasser nutzen. Die N-Ergie hat die Übergangsversorgung der beiden Stadtteile mittlerweile gesichert, wie das Unternehmen mitteilt. Die Bitte, sparsam zu heizen, könne daher zurückgenommen werden.
In den beiden Stadtteilen kam es nach dem Brand im Großkraftwerk Franken, das von Uniper betrieben wird, seit Montag, 8. Februar, zu einer Beeinträchtigung der Fernwärmeversorgung. Das Kraftwerk deckt normalerweise bei kalten Außentemperaturen die Spitzenlast in der Versorgung der Fernwärmekunden in Röthenbach und Gebersdorf ab.
Mindestversorgung gesichert
Eine Mindestversorgung aller Haushalte mit Wärme blieb trotz des Kälteeinbruchs und der anhaltenden Minusgrade für alle Fernwärmekunden in Röthenbach und Gebersdorf über den gesamten Zeitraum gewährleistet.
Am Mittwoch wurde mit den ersten mobilen Wärmeerzeugern eine Übergangsversorgung eingeleitet. Dabei stand zunächst die Versorgung der Sana Klinik und zweier Pflegeeinrichtungen für Senioren im Fokus. Am Donnerstag und Freitag wurde die Übergangsversorgung mit zahlreichen zusätzlichen mobilen Wärmeerzeugern verstärkt. Dabei lag der Schwerpunkt auf der direkten Versorgung von größeren Wohnblöcken.
Mega-Heizmodul geht am Mittwoch in Betrieb
Um ihre Ferwärmekunden auch mittelfristig zuverlässig mit Fernwärme versorgen zu können, schließt die N-Ergie auf dem Kraftwerks-Standort in Gebersdorf derzeit eine große Anlage mit einer Leistung von 5 MW an ihr Fernwärmenetz an.
So soll während der nächsten Monate die fehlende Wärmeleistung des Kraftwerks von Uniper kompensiert werden. Die Anlage der Steag wurde bereits angeliefert, die Inbetriebnahme ist für Mittwoch, 17. Februar, geplant. (amo)



